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Breitbandiges bakterizides Antibiotikum, wirksam gegen Gram-negative Bakterien wie Escherichia coli, Shigella dysenteriae, Klebsiella pneumoniae, Proteus und Pseudomonas aeruginosa.
Vielseitige Verabreichungswege: geeignet für systemische oder lokale Infektionen, orale Anwendung bei Darminfektionen und ophthalmische Anwendung bei Konjunktivitis und Keratitis.
Kann prophylaktisch oder therapeutisch in Kombination mit anderen Antibiotika (e.g., metronidazole or clindamycin) angewendet werden, um die Infektionsraten bei Kolonoperationen zu senken.
Hat ein ähnliches antibakterielles Spektrum wie Kanamycin und ist damit eine zuverlässige Option zur Behandlung verschiedener bakterieller Infektionen.
Produktbeschreibung
Produktbeschreibung von Gentamicinsulfat CAS#1405-41-0
Gentamicinsulfat ist ein glykosidisches bakterizides Antibiotikum, das aus Aminozuckern und Liganden besteht. Als Sulfatform von Gentamicin weist es ein antibakterielles Spektrum ähnlich dem von Kanamycin auf. Es wird hauptsächlich zur Behandlung systemischer oder lokaler Infektionen eingesetzt, die durch Gram-negative Bakterien verursacht werden, darunter Escherichia coli, Shigella dysenteriae, Klebsiella pneumoniae, Proteus und Pseudomonas aeruginosa. In der Augenheilkunde wird es bei Erkrankungen wie Konjunktivitis und Keratitis angewendet. Es kann auch oral bei Darminfektionen oder als präoperative Vorbereitung für Kolonoperationen verabreicht werden. Zusätzlich kann es mit Metronidazol oder Clindamycin kombiniert werden, um die postoperativen Infektionsraten bei Kolonoperationen zu senken.
Produktanwendung von Gentamicinsulfat CAS#1405-41-0
Gentamicinsulfat wird klinisch zur Behandlung von Sepsis, Atemwegsinfektionen, Gallenwegsinfektionen, eitriger Peritonitis, intrakraniellen Infektionen, Harnwegsinfektionen und bakillärer Dysenterie eingesetzt, die durch Staphylococcus aureus, Pseudomonas aeruginosa, Escherichia coli, Shigella dysenteriae, Klebsiella, Proteus und andere empfindliche Bakterien verursacht werden.
Gentamicin bindet an die 30S-ribosomale Untereinheit, verursacht Fehler beim Codon-Ablesen und blockiert den Transfer von Peptidyl-tRNA von der Rezeptorstelle zur Donorstelle. Seine bakterizide Wirkung gegen Pseudomonas beruht auf der Bindung an die äußere Membran der Zelle, der Verdrängung von Kationen, der Destabilisierung der Membran und der Bildung von Poren auf der Zelloberfläche. Sein antibakterielles Spektrum umfasst Gram-negative Bakterien sowie Staphylococcus und andere Gram-positive Bakterien.
Es wird häufig zur Behandlung von Sepsis, Harnwegsinfektionen, Staphylococcus-Infektionen, Endokarditis und anderen bakteriellen Erkrankungen eingesetzt.
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